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Das Kernstück: Eine strukturierte Verkabelung Wozu eine Computerverkabelung in ein privates Eigenheim einbauen? Man installiert doch schon Antennen- und Telefonkabel in jeden Raum, und dann noch ein PC Kabel dazu? Aber sicher doch, nur dass man nicht ein weiteres Kabel installiert, sondern ein einziges Kabel für alle Aufgaben! Das Stichwort hier ist "strukturierte Verkabelung", eine systematischen Verkabelung des ganzen Hauses, das sowohl für Computerdaten, als auch für Telefon, Fax, TV, Video und diverse Haustechnikaufgaben genutzt wird. Anstelle von mehreren verschiedenen Kabel für jede Anwendung, verlegt man also nur noch ein Kabel für alles, gewinnt damit ein großes Maß an Flexibilität ohne wesentlich höhere Kosten. Nun benötigen PC, Telefon, Fax, TV und Video jeweils besondere Steckdosen. Dieses Problem wird gelöst, indem modulare Steckdosen eingebaut werden. Soll eine Kabelstrecke für ein Telefon genutzt werden, so setzt man in die Steckdose ein Telefonmodul ein; sollen PC Daten übertragen werden, so wird ein Netzwerkmodul installiert. Der Wechsel geht mit wenigen Handgriffen. Das Netzwerk in der Übersicht Im Prinzip funktioniert die Verkabelung wie die alten Telefonvermittlungsstellen: Auf großen Schaltpulten liefen die Anschlüsse der Teilnehmer zusammen. Das Fräulein vom Amt stellte Verbindungen zwischen Teilnehmern her, indem Sie kurze Kabel zur Verbindung der Teilnehmer in die Buchsen steckte. In unserer Verkabelung geht es sehr ähnlich: Die Anschlüsse der "Teilnehmer" (die Geräte in den einzelnen Räumen) laufen an einem zentralem Punkt zusammen, dem Verteilerfeld. Neben dem Verteilerfeld sind Telefonanlage, Internetzugang, TV-Antennenverteiler, Haustechnikzentrale usw. angebracht. Mit kurzen Kabel stellen Sie nun Verbindungen her, z.B. zwischen der Telefonanlage und der Steckdose für das Telefon im Schlafzimmer, zwischen dem TV-Antennenverteiler und der Steckdose im Wohnzimmer für den Fernseher, zwischen dem Gerät für den Internetzugang und dem PC im Büro. So sieht das in der Übersicht aus:
Selbstverständlich (und glücklicherweise) ist das Verteilerfeld im Keller längst nicht so groß wie das alte Telefonschaltpult; auf einem ca. 50x9 cm großen Feld können 16 Anschlüsse zusammengeschaltet werden. Meist reicht ein kleiner unauffälliger Schaltschrank im Keller aus, um das Verteilerfeld, die Telefonanlage und den Internetzugang gleichzeitig aufzunehmen. Selbst der Verteiler für eine ambitionierte Infrastruktur mit Haustechnik, professioneller Firewall und Netzwerkverteiler findet auf 50x50 cm Fläche seinen Platz:
Die Steckdose in der oberen rechten Ecke des Verteilerfelds gehört hier zu einem Arbeitszimmer. Das gelb markierte Kabel stellt die Verbindung zu einer Nebenstelle der Telefonanlage her, das blaue die Verbindung zum Netzwerkverteiler. Die Steckdosen in den Wohnräumen Gerade in privaten Wohnräumen soll die Technik möglichst unauffällig sein. Deshalb passen sich die von uns verwendeten Netzwerkdosen harmonisch in diverse Schalterserien deutscher Markenhersteller aus, wie in diesem Muster in die Serie Reflex-SI von Busch-Jaeger:
Die Netzwerksteckdose ist hier mit einem Doppelmodul ausgestatte, an das ein PC sowie ein anderes Gerät (z.B. Telefon, Fax, Temperatur-/Feuchtesensor, Haustelefon) angeschlossen werden kann. Dieses Model kann je nach Bedarf mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden. Zusammenfassung Das war jetzt vielleicht alles etwas zu technisch, mit all den Verteilern und Steckdosen und Kabeln und Geräten. Gerne beraten wir Sie vor Ort; Sie werden sehen, wie vorteilhaft eine strukturierte Verkabelung auch für Ihre Räume sein kann. Ein weiterer Punkt ist die Integration der Haustechnik in das System. Schauen Sie sich doch bitte das nächste Beispiel zu diesem Thema an. Möchten Sie mit uns persönlich sprechen? Nehmen Sie doch einfach hier Kontakt mit uns auf. |
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